Dienstag, 20. November 2012

So ihr Lieben,
 jetzt gibts auch hier mal wieder was von mir zu hören.
Ich wollte schon seit über einer Woche nen Post über meine Herbstferien machen, aber beim Bilderhochladen ist irgendwie jedes Mal der PC abgestürzt...
Mittlerweile ist meine Abreise gar nicht mehr so lange hin-noch 17 Tage und es geht zurück in die Heimat. Mittlerweile habe ich mich sogar an die Stimmungsschwankungen meiner Gastmutter gewöhnt und verstehe mich seit den Ferien auch besser mit ihr.



Gleich am zweiten Tag machen Charlotte und ich gemeinsam mit dem Gastbruder und dem Gastvater eine Fahrradtour-oder besser gesagt zwei, da die Räder in keinem guten Zustand waren, sodass wir noch einmal zu reparieren zurückkehrten.
Charlotte und ich mit der kleinen Gastschwester.









Typisches Klischee: die Käseplatte. In meiner eigenen Gastfamilie gibts die nie aber hier wird der Käse bei jedem Abendessen genossen, dieses Exemplar wurde von Charlotte und mir für ein Essen mit einem befreundeten Paar vorbereitet und bestand aus sage und schreibe elf Käsesorten.


Das Zimmer von Charlotte und mir war nicht nur überaus großzügig gestaltet (insgesamt hatte das Haus sieben Schlafzimmer und drei Bäder), sondern auch einen eigenen Tischkicker, sodass ständig alle Kinder der Familie kamen, um mit uns "Baby foot" zu spielen.




Das mal so als kleinen Einblick, wenn der PC wieder mitspielt, gibts es vielleicht noch ein paar mehr Bilder. 



Donnerstag, 25. Oktober 2012

Sososo, morgen sind dann auch endlich die Franzocken mit den Herbstferien dran.
Ich fahre mit Charlotte und ihrer supersypathischen Gastfamilie in deren Ferienhaus in der Nähe von Toulouse und freu mich schon total.
Und im Anschluss geht es dann mit meiner Gastfamilie auf eine Insel.
Ich freu mich schon total und hoffe, mich danach mit jeder Menge Bildern zurückmelden zu können :)

Sonntag, 14. Oktober 2012

C´est cher, la France!
Frankreich ist teuer!

Hallo ihr Lieben!

Gestern war ich mit Inga in der Stadt. Wir haben uns die größte Kirche der Stadt angeguckt, eigentlich sehr untypisch für uns, aber es hat sich gelohnt.






Meine Lieblingsgasse in Poitiers, voller kleiner Ateliers und Läden.

Eine riesige Antikrebsaktion auf dem Rathausplatz. Da gabs übrigens auch gratis Barbe a papa (Zuckerwatte) und Crepes.













So und ich werde jetzt endlich mein Vorhaben realisieren und mit dem Gasthund joggen gehen :)

Samstag, 6. Oktober 2012

Le grande spectacle

Salut ihr Lieben!

Ich bin mittlerweile schon einen Monat hier und habe mich sehr gut eingelebt.
Heute war ich mit Charlotte, Inga, Elena und Austauschschülerinnen in der Stadt, wo eine Art Straßenkunstfest stattfand. Überall waren Stände und Zelte, Theatervorstellungen, Tanz-Trommel-Sessions, Bands, Gaukler und so weiter und so weiter. Die Idee fand ich super und die Atmosphäre war total nett.


Rosa Wölkchen-und das ganz ohne bewusstseinserweiternde Substanzen



Sonntag, 30. September 2012

Ich war heute das erste mal in meinem Leben bei einem Rugbyspiel-dagegen kommen einem Fußballer wie die allerletzten Pussys vor :D

Mittwoch, 12. September 2012


Ihr Lieben!
Heute ist schon Mittwoch. Morgen bin ich genau eine Woche hier und es kommt mir so vor, als wuerde ich schon seit Ewigkeiten hier leben.
Wie ihr vielleicht wisst (oder auch nicht) haben die Franzosen Mittwoch ihren kurzen Tag. Ich haette jedoch nicht gedact, dass er sooo kurz ist. Zwei Stunden- dafuer lohnt es sich eigentlich nicht, aufzustehen. Nach dem wir dann Socialeconomie hinter uns gebracht habe, waren wir dann in nem Einkaufszentrum und haben uns mit franzoesischen Suessigkeiten zugestopft.

Ich habs endlich mal geschafft, die Bilder hochzuladen.

Bis jetzt gibts es nur Fotos von der Hinreise, entgegen meiner Macke mal unbearbeitet...


Lotti
Leo, Vincenz und Julia

Frankreichs Landschaft aus dem TGV fotografiert
Lotti
Julia, Leo und Vincenz

Konzentriert euch auf die Dame im Hintergrund


Bis bald



Montag, 10. September 2012

Hier mal ein erstes Lebenszeichen aus Frankreich von mir.
Ich bin bis jetzt noch nicht zum schreiben gekommen,
ausserdem musste ich erstmal an die franzoesische tastatur gewoehnen,
da mein pc nicht ins wlannetz kommt.
Das ist auch auch der Grund dafuer, dass es hier vorerst keine Bilder zu sehen geben wird.
nach einigen anfangsschwierigkeiten habe ich mich jetzt recht gut eingelebt.

der erste tag in der schule am freitag war zunaechst sehr...anders.
die klassen sind wesentlich groesser in der 1ES2, also meiner jetztigen klasse, sind wir 36, davon sechs jungs. naja, die klassen und die sitznachbarn sind sowieso nicht sonderlich relevant, waehrend des unterrichts herrscht naemlich stille von seiten der schueler. das war fuer mich erstmal sehr ungewohnt, ein ziemlicher unterschied zum chaotischen unterricht in deutschland. ein weiterer unterschied sind die unterrichtsmethoden. in frankreich besteht der unterricht groesstenteils aus dem kontrollieren der anwesenheitslisten und dem verteilen und ausfuellen von arbeitsblaettern. in jedem fach.

Am Wochenende war ich dann mit meiner Austauschschuelerin in Poitiers. Ich haette nicht gedacht, dass die Stadt so schoen ist, eine Bilderbuchstadt mit vielen kleinen Laeden und wunderbaren alten Haeusern. bah, ich hasse die franzoesische tastatur ohne umlaute.
Am Sonntag hat  meine Gastfamilie ihre alten Sachen auf dem Flohmarkt verkauft, dort gab es dann ein "Kuhspektakel", eine Art Softiestierkampf. es war unglaublich witzig, auch wenn sich zwischenzeitlich mein Tierschuetzergewissen gemeldet hat. Meine Gastschwester, die Kinder einer Freundin ihrer Mutter haben uns dann fuer die Pausenunterhaltung gemeldet, was dann im Endeffekt ein Wettrennen mit drei Mannschaften a drei Leuten auf drei Paaren Skiern bedeutete. Schon das zweite mal, dass ich mich in Frankreich zum Klops machte, aber der Nachmittag hat es irgendwie geschafft, meine schlechte Stimmung zu vertreiben und bis jetzt ist das so geblieben :)

Der Tag heute war eigentlich auch ganz gelungen, der Unterricht ist fuer mich etwas langweilig, aber die Menschen sind superfreundlich und ich habe sogar schon sowas wie Freunde gefunden.
Einmal waere da Juliette. Sie war einen Monat in Las Vagas und spricht deswegen ziemlich gut Englisch, was unsere Kommunikation ziemlich erleichtert. Ich hatte heute fast den ganzen Tag die selben Faecher wie sie und sie hat in Form von Stiften und Zirkel fuer meine Beschaeftigung gesorgt. Ich glaub, man muss sie einfach moegen.
Eve ist eine der deutschen Austauschschuelerinnen an meiner Schule, bis jetzt auch die einzige, die ich kennen. Wir verstehen uns total gut und haben uns heute ueber zwei Stunden unterhalten, anstatt zu den Abivorbereitung zu gehen.
Und dann gibt es noch Lucas. Er ist gebuertiger Englaender und lebt seit fuenf Jahren in Frankreich, weswegen er ganz gut nachvollziehen kann, was ich grade so durchmache.
schon irgendwie bitter, dass die Personen, mit denen ich engeren Kontakt pflege allesamt gut deutsch oder englisch koennen, aber die Franzosen verstehe ich momentan leider noch nicht wirklich. Aber das wird schon noch.

Das wars fuers erste, ich hoffe, ich habe demnaechst mal wieder schreiben und vielleicht auch irgendwann mal mit Bildern dienen.

Liebe Gruesse :*

Mittwoch, 5. September 2012

Der letzte Tag in Deutschland

Morgen ist es soweit!
Irgendwie kann ich es immernoch nicht so ganz begreifen.
Ab morgen werde ich für drei Monate in Frankreich leben. 93 Tage in einem Land, dessen Sprache mir bisher ein einziges großes Rätsel ist, auch wenn ich seit gut drei Jahren Französischunterricht hab.
Nach einem sehr tränenreichen Abschied habe ich heute schon meinen letzten Schultag hinter mich gebracht und nun sitze ich wortwörtlich auf (fast) gepackten Koffern.
Allein durch die ganzen Versprechungen ist mein Tag schon vollkommen erfüllt: jeden Tag skypen, jeden Tag einen Brief schreiben, Postkarten an meinen gesamten Freundeskreis, facebooken, meine zwei Blogs, schultechnisch auf aktuellem Stand bleiben, französische Vokabeln aufschreiben und verinnerlichen und so weiter...
Hinzu kommt dann noch der Schultag bis 18 Uhr und die Fahr zurück ins Dörfchen und zwei Mal in der Woche Kendo. Ein ganz schöner Haufen Zeugs. Aber momentan freu ich mich nach einer recht langen Phase der Ablehnung doch wieder total und ich bin unglaublich gespannt.Auf die Leute, die Kultur, die Schule, das haus und die Mutter meiner Austauschschülerin-kurz auf alles.

Ich hab schon unglaublich viele süße Dinge bekommen, total süße Karten von meinen Freunden, vorzeitige Geburtsagsgeschenke, Sachen für die Reise von meinen Nachbarn ect...eben habe ich ein Buch mit französischen Redewendungen und Flüchen von meinen Ellis bekommen, ziemlich coole Sache.

So, das wars erstmal für heute, morgen um eins geht der Flieger. Ich werde so schnell wie möglich von meinen ersten Eindrücken berichten, dann werden hoffentlich auch ein paar Fotos hinzukommen :)

Liebste Grüße